Veranstaltung-Kategorie: Veranstaltungen der Bündnispartner
Wie können wir in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Spannungen wieder miteinander ins Gespräch kommen? Wie können wir kontroverse Themen aushalten, ohne uns gegenseitig auszugrenzen? Und wie gelingt ein respektvolles Miteinander angesichts von Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und wachsender Polarisierung?
Diesen Fragen widmet sich der Gesprächsabend
„Das Miteinander in Zeiten der Polarisierung. Wie wir wieder streiten lernen“.
Zu Gast sind Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, ein in Frankfurt lebendes jüdisch-muslimisches Paar, das sich seit vielen Jahren als Publizistin bzw. Publizist, Bildungsreferentin und Bildungsreferent sowie in der politischen Bildungsarbeit für gesellschaftlichen Dialog, gegen Antisemitismus und gegen Islamfeindlichkeit engagiert.
Saba-Nur Cheema ist Politologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt. Zuvor war sie mehrere Jahre pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank. Zudem war sie Mitglied im Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit der Bundesregierung. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich insbesondere mit Antisemitismus in der Kindheit, antimuslimischem Rassismus, religiöser Vielfalt und Fragen des demokratischen Zusammenlebens.
Meron Mendel ist Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main und Professor für Transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Er forscht und publiziert unter anderem zu Antisemitismus, Erinnerungskultur, Rassismus und gesellschaftlichen Konflikten. Das ZEITmagazin nannte ihn 2024 den »Public Intellectual der Stunde“.
Gemeinsam mit Saba-Nur Cheema schreibt er außerdem die FAZ-Kolumne „Muslimisch-jüdisches Abendbrot“.
Zusammen haben Saba-Nur Cheema und Meron Mendel das Buch
„Muslimisch-jüdisches Abendbrot. Das Miteinander in Zeiten der Polarisierung“
veröffentlicht. Darin verbinden sie persönliche Erfahrungen mit politischen und gesellschaftlichen Analysen und zeigen, wie Dialog auch dort möglich bleibt, wo Differenzen groß sind. Ihr Buch ist ein eindringliches Plädoyer dafür, wieder streiten zu lernen — offen, respektvoll und mit der Bereitschaft, dem Gegenüber zuzuhören.
Termin:28. Mai 2026, 18:00-20:00
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Mehr erfahrenOrt: Fridtjof-Nansen-Platz 3
Ingelheim am Rhein
Rheinland-Pfalz
55218
Deutschland





